Der Forchheimer Krippenweg

Stadtpfarrkirche St. Martin

Hier findet man von der Fläche her die größte der Forchheimer Krippen mit orientalischer Krippendarstellung. Holzgeschnitzte, bewegliche Figuren stammen vermutlich aus der Barockzeit und sind von den Proportionen leider sehr unterschiedlich. Die Krippenszene links besteht aus sehr großen Figuren und rechts in der gleichen Krippe sieht man viel kleinere Figuren, die von den Proportionen nicht ins Gesamtbild passen.

Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern

Die Fuchsenkrippe

Erbaut wurde die fränkische Krippe 1892-95 vom Vergoldermeister Georg Fuchs aus Forchheim. Zahlreiche, liebevolle, mechanische Bewegungsabläufe der Krippe wurden von dessen Sohn Heinrich entwickelt. Der Antrieb funktionierte früher mit zwei Räderwerken von Kirchturmuhren, später wurde alles mit Gleichstrommotoren betrieben. Seit 1933 hat die Krippe in der Kapellenstrasse 2 ihren festen Platz und ist der Öffentlichkeit zugängig. Karl Fuchs baute die Krippe um, er erhielt durch Selengleichrichter den Betrieb der Gleichstrommotoren mit Wechselstrom aufrecht. 1975 wurde die Krippe von Andreas Fuchs nach dem damaligem technischem Standard modernisiert. Nach dessen Tod wurde das "Fuchsenkripperla" geschlossen. 1994 von der Stadt Forchheim übernommen und wieder eröffnet. Nicht nur Kinder warten beim Besuch des Fuchsenkripperlas auf den Müller, der die Fensterläden öffnet und rausguckt. Dies ist aber nur eine mechanische Funktion von zahlreichen weiteren Bewegungsabläufen der wunderschönen Fuchsenkrippe

Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern

Kapelle St.-Katharinen-Spital

Eine Krippe gibt es im Katharinen-Spital, Bambergerstr.1, seit mehr als 200 Jahren, im frühen 19. Jahrhundert galt sie als verschollen. Die Stadt Forchheim erstand 1850 vom Bamberger Kaufmann F.Dinkel die jetzige Krippe. 1871 und 1979 wurde sie vom Kunstschreiner Fuchs repariert, elektrische Illumination hat die Krippe seit 1907. Es handelt sich auch hier um eine mechanische Krippe mit einigen beweglichen Figuren im orientalischen Stil. Sehr liebevoll ist auch der Mönch, der sich für eine Geldspende bedankt, bevor man die Krippe in Betrieb nimmt. In Advents- und Weihnachtszeit sind 6 verschiedene Darstellungen zu sehen: Verkündigung Mariens, Geburt Christi (ab 24.12.), die hl. drei König (ab 6.1.), Hochzeit zu Kanaan (ab 18.1.), Maria Lichtmeß (ab 2.2.) und "Die Arbeit" (ab 8.2.).

Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern

Klosterkirche St. Anton

1975 von Richard Fleischmann aus Nürnberg angefertigt, wunderschöne Darstellung eines Bethlehem-Panoramas. Köpfe und Hände der Krippenfiguren sind aus bemaltem Ton gefertigt, die Bekleidung besteht aus kaschierter, leimverstärkter Leinwand. Die liebevoll gestaltete Landschaft vermittelt dem Besucher das Gefühl, direkt in Bethlehem zu sein. Ein Beduinenzelt, Bäume aus Wacholdergeäst und etwas Moos, alles steinig und trocken wie in Bethlehem. Hier wechseln die Krippenszenen: Verkündigung des Herrn, Herbergssuche, Geburt Christi, Anbetung duch die drei Könige.

Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern

Marienkapelle

Hier findet man wieder eine fränkische Krippendarstellung. Das Forchheimer Rathaus, das Frechs-und Streitshaus wurden von Hans Friedrich und Walter Heinrich "maßstabsgetreu" nachgebaut. Selbst der Oberbürgermeister Franz Stumpf wurde nicht vergessen, er sieht bei genauem Hinsehen aus einem Fenster des Rathauses raus. Leider passen hier wieder einige Figuren vom Maßstab nicht zum Gebäude. Die Figuren in fränkischer Tracht wurden von Sr.Fulgentina, Mallersdorfer Schwester und vom katholischen Frauenbund geschneidert.

Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern Anklicken zum Vergrößern